Sex on the Beach
SEX ON THE BEACH ODER: MÜSSIGGANG UND STÖCKCHENKLAU
Nachdem ich mich auf leisen Sohlen zu meinem Kurzurlaub davongeschlichen habe, fällt es mir noch ein wenig schwer, zu den Anforderungen meines Barlebens zurückzukehren...
Reisen bildet ja bekanntlich, auch wenn ich meinen Impressionen in der Ewigen Stadt eine ganz eigene "Bildungstour" hinzugefügt habe, die wohl eher meiner beruflichen Weiterbildung zuzuordnen ist.
Doch Rom zeigt sich schließlich (auch) als wahre Fundgrube für erstklassige Cocktailbars, Crêperien, Weinstuben und Jazzkeller - deshalb konnte ich der Versuchung nicht widerstehen.
Und die Zeta Lounge Bar ist wohl unvergleichlich, denn hier gerät - das muss ich leider sagen - selbst eine versierte Barfrau wie ich ins Schwärmen, was Ausstattung, Service und die Fingerfertigkeit der Barkeeper anbetrifft.
(Wenn Sie bis zum Ende der Seite herunterscrollen, ist das kleine Video dort - Guarda il Promo - dafür eindeutiger Beweis).
Wie gerne nur würde ich meine Seele noch ein wenig länger baumeln lassen und im süßen Nichtstun schwelgen.
Doch müsste ich wohl fürchten, daß Sie, verehrte Leser, es mir arg verübelten, wenn ich im Müßiggang verharrte, von dem man behauptet, dass er "aller Laster Anfang" sei.
Noch fühle ich - und ich hoffe, daß Sie mir verzeihen - wenig Bereitschaft, zu den Absonderlichkeiten und Verrücktheiten meiner Gäste zurückzukehren.
Deshalb stehe ich heute ein wenig lustlos und träge in der Bar.
Und wünsche mir seufzend, dass die Welt sich wenigstens einen Tag länger ganz allein um mich drehen soll.
(Nicht, daß sie es wirklich jemals täte, doch meine kleine Alltagsflucht verschaffte mir zumindest vorübergehend dieses Gefühl).
Um Sie, verehrter Leser, nun nicht vollends zu enttäuschen und Ihnen zumindest ein wenig Lesestoff zu bieten, habe ich mir beim morgendlichen Lesen meiner "Pflichtlektüren" hier einen dreisten Stöckchenklau erlaubt.
Vielleicht mögen Sie ja nach all den Geständnissen meiner Gäste auch einmal einige der Barfrau lesen und betrachten diesen Einblick in Lulus "dunkle Seite" zumindest heute als adäquaten Ersatz zu den sonst üblichen Bar-Geschichten.
Ich gestehe:
- dass ich "Blog-Stöckchen" liebe, auch wenn sie meist ziemlich dämlich und nichtssagend sind.
- dass ich mit meinen Bargeschichten gerne reich und berühmt werden möchte.
Bitte verlegt endlich dieses "wundervolle und völlig andere Cocktailrezept-Buch"!
- dass ich als Kind beim Zündeln mit Streichhölzern die gesamte Wiese eines Bauern abgefackelt habe und somit Mörderin Tausender von Kleinstlebewesen bin.
- dass ich in meiner Jugend nicht nur bildhübsch, sondern auch ein herzloses Biest war, dessen Weg eine Zeitlang Dutzende gebrochener Männerherzen pflasterten.
- dass ich auch heutzutage noch gelegentlich meine (Restbestände an) Attraktivität einsetze, wenn ich meinen Willen durchsetzen will.
- dass ich einmal einem untreuen Geliebten im Lokal einen Maßkrug voll Bier über den Kopf geschüttet habe, was alle Anwesenden (mit Ausnahme von IHM) sehr erheiterte.
- dass ich mir auf meine Kreativität und meine Intelligenz eine Menge einbilde - besonders dann, wenn ich es auf geschickte Art (und vielleicht erst Jahre später) Leuten heimzahle, die mir ein Unrecht angetan haben.
- dass ich sehr nachtragend bin.
- dass ich meinem bösen Nachbarn die Pestilenz an den Hals oder alternativ ein baldiges Ableben wünsche.
- dass ich ab und zu lüge und man somit zwar vermuten, aber nicht zweifelsfrei wissen kann, dass es sich um echte Geständnisse handelt.
Wenn Sie sich an dieser Stelle von der quälenden Beichte der (nun möglicherweise ehemaligen) Barfrau Ihres Vertrauens erholen wollen, tun Sie es vielleicht bei diesem Klassiker.
Cheers!
Sex on the Beach
Der absolute Renner in sämtlichen Bars. Karibik-Feeling!
sex-on-the-beach
Zutaten
3cl Pfirsichlikör
3cl Wodka
6cl Preiselbeernektar (o. jeweils 3cl Orangensaft und Kirschsaft)
6cl Ananassaft
Anleitung
Geben Sie alle Zutaten zusammen mit Eis in einen Shaker und schütteln alles kräftig durch. Gießen Sie den Cocktail in ein Longdrinkglas mit Eis.
Nachdem ich mich auf leisen Sohlen zu meinem Kurzurlaub davongeschlichen habe, fällt es mir noch ein wenig schwer, zu den Anforderungen meines Barlebens zurückzukehren...
Reisen bildet ja bekanntlich, auch wenn ich meinen Impressionen in der Ewigen Stadt eine ganz eigene "Bildungstour" hinzugefügt habe, die wohl eher meiner beruflichen Weiterbildung zuzuordnen ist.
Doch Rom zeigt sich schließlich (auch) als wahre Fundgrube für erstklassige Cocktailbars, Crêperien, Weinstuben und Jazzkeller - deshalb konnte ich der Versuchung nicht widerstehen.
Und die Zeta Lounge Bar ist wohl unvergleichlich, denn hier gerät - das muss ich leider sagen - selbst eine versierte Barfrau wie ich ins Schwärmen, was Ausstattung, Service und die Fingerfertigkeit der Barkeeper anbetrifft.
(Wenn Sie bis zum Ende der Seite herunterscrollen, ist das kleine Video dort - Guarda il Promo - dafür eindeutiger Beweis).
Wie gerne nur würde ich meine Seele noch ein wenig länger baumeln lassen und im süßen Nichtstun schwelgen.
Doch müsste ich wohl fürchten, daß Sie, verehrte Leser, es mir arg verübelten, wenn ich im Müßiggang verharrte, von dem man behauptet, dass er "aller Laster Anfang" sei.
Noch fühle ich - und ich hoffe, daß Sie mir verzeihen - wenig Bereitschaft, zu den Absonderlichkeiten und Verrücktheiten meiner Gäste zurückzukehren.
Deshalb stehe ich heute ein wenig lustlos und träge in der Bar.
Und wünsche mir seufzend, dass die Welt sich wenigstens einen Tag länger ganz allein um mich drehen soll.
(Nicht, daß sie es wirklich jemals täte, doch meine kleine Alltagsflucht verschaffte mir zumindest vorübergehend dieses Gefühl).
Um Sie, verehrter Leser, nun nicht vollends zu enttäuschen und Ihnen zumindest ein wenig Lesestoff zu bieten, habe ich mir beim morgendlichen Lesen meiner "Pflichtlektüren" hier einen dreisten Stöckchenklau erlaubt.
Vielleicht mögen Sie ja nach all den Geständnissen meiner Gäste auch einmal einige der Barfrau lesen und betrachten diesen Einblick in Lulus "dunkle Seite" zumindest heute als adäquaten Ersatz zu den sonst üblichen Bar-Geschichten.
Ich gestehe:
- dass ich "Blog-Stöckchen" liebe, auch wenn sie meist ziemlich dämlich und nichtssagend sind.
- dass ich mit meinen Bargeschichten gerne reich und berühmt werden möchte.
Bitte verlegt endlich dieses "wundervolle und völlig andere Cocktailrezept-Buch"!
- dass ich als Kind beim Zündeln mit Streichhölzern die gesamte Wiese eines Bauern abgefackelt habe und somit Mörderin Tausender von Kleinstlebewesen bin.
- dass ich in meiner Jugend nicht nur bildhübsch, sondern auch ein herzloses Biest war, dessen Weg eine Zeitlang Dutzende gebrochener Männerherzen pflasterten.
- dass ich auch heutzutage noch gelegentlich meine (Restbestände an) Attraktivität einsetze, wenn ich meinen Willen durchsetzen will.
- dass ich einmal einem untreuen Geliebten im Lokal einen Maßkrug voll Bier über den Kopf geschüttet habe, was alle Anwesenden (mit Ausnahme von IHM) sehr erheiterte.
- dass ich mir auf meine Kreativität und meine Intelligenz eine Menge einbilde - besonders dann, wenn ich es auf geschickte Art (und vielleicht erst Jahre später) Leuten heimzahle, die mir ein Unrecht angetan haben.
- dass ich sehr nachtragend bin.
- dass ich meinem bösen Nachbarn die Pestilenz an den Hals oder alternativ ein baldiges Ableben wünsche.
- dass ich ab und zu lüge und man somit zwar vermuten, aber nicht zweifelsfrei wissen kann, dass es sich um echte Geständnisse handelt.
Wenn Sie sich an dieser Stelle von der quälenden Beichte der (nun möglicherweise ehemaligen) Barfrau Ihres Vertrauens erholen wollen, tun Sie es vielleicht bei diesem Klassiker.
Cheers!
Sex on the Beach
Der absolute Renner in sämtlichen Bars. Karibik-Feeling!
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Zutaten
3cl Pfirsichlikör
3cl Wodka
6cl Preiselbeernektar (o. jeweils 3cl Orangensaft und Kirschsaft)
6cl Ananassaft
Anleitung
Geben Sie alle Zutaten zusammen mit Eis in einen Shaker und schütteln alles kräftig durch. Gießen Sie den Cocktail in ein Longdrinkglas mit Eis.
blogbart - 24. Dez, 01:57