PINA COLADA ODER: LULUS HEIMLICHE SEHNSUCHT
Vielleicht ist es unklug, die Story gleich mit einem abgegriffenen Klischee zu beginnen...
Aber in diesem Fall fällt mir kein anderes Bild dazu ein: Ben, der Mann, von dem hier die Rede ist, gleicht einem streunenden Kater.
Der Himmel weiß, wo er sich wochenlang herumtreibt und wie lange er fortbleiben wird - aber Eines ist sicher: Irgendwann taucht er ganz unvermittelt auf und fordert meine gesamte Aufmerksamkeit.
Er weiss nur zu gut, daß ich gegenüber seinem Charme machtlos bin und ihm - so lange er nur bleiben will - ein warmes Plätzchen offerieren werde.
Natürlich hinkt mein Vergleich ein bisschen und es wird wahrscheinlich Proteste von der männlichen Leserschaft hageln. Deshalb will ich diesmal eher auf die Frauen zählen, die mich ganz sicher verstehen!
Ich würde gern mit dem Anfang beginnen, was mich allerdings vor die Schwierigkeit stellt, dass ich nicht wirklich weiss, WANN das mit Ben wirklich begann. Und ob es so etwas wie einen finalen Startschuss gab.
Es schien mir eher so, als wäre ich urplötzlich und irgendwie mittendrin gewesen...
Sehen Sie, so geht es mir immer, wenn ich von diesem Herumtreiber erzählen will - jedes Mal verliere ich den Faden! Aber DAS ist wohl symptomatisch für die ganze Geschichte und Ben ist wohl nicht ganz unschuldig daran.
Es muß im Sommer - vor zwei Jahren - gewesen sein, als Ben zum ersten Mal in der BlogBAR auftauchte; ein großer, gutausehender und verwegen wirkender Mann, den es auf einer seiner vielen Reisen rund um den Globus auch für ein paar Tage in meine Stadt verschlagen hatte.
Er setzte sich zu mir an den Tresen und bat mich, seine Reisetasche für eine Weile sicher zu verwahren. Dass er mich dabei aus klugen, stahlblauen Augen forschend und auch ein wenig wohlgefällig betrachtete, ließ - daran erinnere ich mich sehr genau - mein Herz laut und stürmisch klopfen.
Wir unterhielten uns - das heisst: Er unterhielt mich mit kurzweiligen und interessanten Reisegeschichten - und tranken einige Cocktails, bis Ben aufbrach, um sich ein Quartier für die Nacht zu suchen.
Später am Abend kam er noch einmal vorbei, um mir - bei weiteren Cocktails und weiteren Episoden aus seinem Leben - von seiner erfolglosen Suche zu berichten.
Sie mögen mich vielleicht für leichtsinnig, für naiv oder ein wenig weltfremd halten, denn wieso - so fragen Sie sich sicher und scheinbar mit Recht - konnte der Mann in einer Großstadt keinen Platz zum Schlafen finden?
In jenem Jahr - das muss ich zu Bens Ehrenrettung sagen - waren aufgrund eines großen Ereignisses in der Stadt (und aus verständlichen Gründen gehe ich jetzt nicht ins Detail) tatsächlich sämtliche Hotels bis aufs letzte Zimmer ausgebucht.
Und ich glaubte Ben ohne Vorbehalte, daß er sein Möglichstes getan hatte, bevor er sich entschloß, mich um Hilfe zu bitten.
Normaler Weise - das ist meine eherne Regel - lade ich niemals völlig Fremde (und erst recht nicht Gäste) in meine Wohnung ein.
Aber in diesem Fall war ich - was ich bis heute nicht bedauere - sehr bereit, eine Ausnahme zu machen.
Und ja, in dieser Nacht mit Ben kam es auch zu dem, was Sie bereits vermuten werden. Es war eine Nacht, die meine kühnsten und wildesten Träume übertraf; die schönste, die ich je mit einem Mann verbracht habe...
Und ihr folgten noch drei weitere, unglaubliche und leidenschaftliche Nächte...
Ich weiß nicht, ob Sie dieses Gefühl kennen: Sie treffen auf Jemanden und schon nach kurzer Zeit mit diesem "Fremden" fühlt es sich an, als würde man einander schon seit Ewigkeiten kennen. So ging es mir mit Ben.
Trotz dieser Seelenverwandtschaft ist Ben keine konstante oder kalkulierbare "Grösse" in meinem Leben geworden. Obwohl er eine wichtige Rolle für mich spielt.
Er ist eben - neben all den schmeichelhaften Attributen (wie gutem Aussehen, Intelligenz, Humor und Charme), die ich ihm zuordne - ein unsteter und abenteuerlustiger Zeitgenosse, den es immer wieder in die Welt hinauszieht. Wer bin ich, ihn ändern zu wollen?
Bisher bittet er mich (in unregelmäßigen Abständen) noch immer vergeblich, seine Art Leben mit ihm zu teilen. Und malt mir unsere gemeinsamen Reisen dabei in den glühendsten Farben aus. Während ich versuche, ihm begreiflich zu machen, wie wichtig ein wirkliches Zuhause und meine Arbeit für mich sind.
Sollte ich allerdings wirklich jemals den Wunsch verspüren, die Bar aufzugeben, dann täte ich es vermutlich wegen Ben.
Doch bis es vielleicht irgendwann einmal soweit ist, bleibt mir nur, mit Ihnen auf Ben anzustoßen.
Auf Dich, Ben, wo auch immer Du gerade bist!
Aber in diesem Fall fällt mir kein anderes Bild dazu ein: Ben, der Mann, von dem hier die Rede ist, gleicht einem streunenden Kater.
Der Himmel weiß, wo er sich wochenlang herumtreibt und wie lange er fortbleiben wird - aber Eines ist sicher: Irgendwann taucht er ganz unvermittelt auf und fordert meine gesamte Aufmerksamkeit.
Er weiss nur zu gut, daß ich gegenüber seinem Charme machtlos bin und ihm - so lange er nur bleiben will - ein warmes Plätzchen offerieren werde.
Natürlich hinkt mein Vergleich ein bisschen und es wird wahrscheinlich Proteste von der männlichen Leserschaft hageln. Deshalb will ich diesmal eher auf die Frauen zählen, die mich ganz sicher verstehen!
Ich würde gern mit dem Anfang beginnen, was mich allerdings vor die Schwierigkeit stellt, dass ich nicht wirklich weiss, WANN das mit Ben wirklich begann. Und ob es so etwas wie einen finalen Startschuss gab.
Es schien mir eher so, als wäre ich urplötzlich und irgendwie mittendrin gewesen...
Sehen Sie, so geht es mir immer, wenn ich von diesem Herumtreiber erzählen will - jedes Mal verliere ich den Faden! Aber DAS ist wohl symptomatisch für die ganze Geschichte und Ben ist wohl nicht ganz unschuldig daran.
Es muß im Sommer - vor zwei Jahren - gewesen sein, als Ben zum ersten Mal in der BlogBAR auftauchte; ein großer, gutausehender und verwegen wirkender Mann, den es auf einer seiner vielen Reisen rund um den Globus auch für ein paar Tage in meine Stadt verschlagen hatte.
Er setzte sich zu mir an den Tresen und bat mich, seine Reisetasche für eine Weile sicher zu verwahren. Dass er mich dabei aus klugen, stahlblauen Augen forschend und auch ein wenig wohlgefällig betrachtete, ließ - daran erinnere ich mich sehr genau - mein Herz laut und stürmisch klopfen.
Wir unterhielten uns - das heisst: Er unterhielt mich mit kurzweiligen und interessanten Reisegeschichten - und tranken einige Cocktails, bis Ben aufbrach, um sich ein Quartier für die Nacht zu suchen.
Später am Abend kam er noch einmal vorbei, um mir - bei weiteren Cocktails und weiteren Episoden aus seinem Leben - von seiner erfolglosen Suche zu berichten.
Sie mögen mich vielleicht für leichtsinnig, für naiv oder ein wenig weltfremd halten, denn wieso - so fragen Sie sich sicher und scheinbar mit Recht - konnte der Mann in einer Großstadt keinen Platz zum Schlafen finden?
In jenem Jahr - das muss ich zu Bens Ehrenrettung sagen - waren aufgrund eines großen Ereignisses in der Stadt (und aus verständlichen Gründen gehe ich jetzt nicht ins Detail) tatsächlich sämtliche Hotels bis aufs letzte Zimmer ausgebucht.
Und ich glaubte Ben ohne Vorbehalte, daß er sein Möglichstes getan hatte, bevor er sich entschloß, mich um Hilfe zu bitten.
Normaler Weise - das ist meine eherne Regel - lade ich niemals völlig Fremde (und erst recht nicht Gäste) in meine Wohnung ein.
Aber in diesem Fall war ich - was ich bis heute nicht bedauere - sehr bereit, eine Ausnahme zu machen.
Und ja, in dieser Nacht mit Ben kam es auch zu dem, was Sie bereits vermuten werden. Es war eine Nacht, die meine kühnsten und wildesten Träume übertraf; die schönste, die ich je mit einem Mann verbracht habe...
Und ihr folgten noch drei weitere, unglaubliche und leidenschaftliche Nächte...
Ich weiß nicht, ob Sie dieses Gefühl kennen: Sie treffen auf Jemanden und schon nach kurzer Zeit mit diesem "Fremden" fühlt es sich an, als würde man einander schon seit Ewigkeiten kennen. So ging es mir mit Ben.
Trotz dieser Seelenverwandtschaft ist Ben keine konstante oder kalkulierbare "Grösse" in meinem Leben geworden. Obwohl er eine wichtige Rolle für mich spielt.
Er ist eben - neben all den schmeichelhaften Attributen (wie gutem Aussehen, Intelligenz, Humor und Charme), die ich ihm zuordne - ein unsteter und abenteuerlustiger Zeitgenosse, den es immer wieder in die Welt hinauszieht. Wer bin ich, ihn ändern zu wollen?
Bisher bittet er mich (in unregelmäßigen Abständen) noch immer vergeblich, seine Art Leben mit ihm zu teilen. Und malt mir unsere gemeinsamen Reisen dabei in den glühendsten Farben aus. Während ich versuche, ihm begreiflich zu machen, wie wichtig ein wirkliches Zuhause und meine Arbeit für mich sind.
Sollte ich allerdings wirklich jemals den Wunsch verspüren, die Bar aufzugeben, dann täte ich es vermutlich wegen Ben.
Doch bis es vielleicht irgendwann einmal soweit ist, bleibt mir nur, mit Ihnen auf Ben anzustoßen.
Auf Dich, Ben, wo auch immer Du gerade bist!
blogbart - 24. Dez, 02:01